Vielleicht haben Sie es schon in den wichtigsten Schlagzeilen gelesen aber dieses Jahr wird der 40. Jahrestag des möglicherweise wichtigsten Erreichens Menschheit gefeiert. Natürlich war es die Begleiterscheinung des kalten Krieges aber am 20. Juli setzte Mann Fuß auf den Mond zum ersten Mal.
Die Spezies Mensch ist seit immer für Kriege, Verbrechen und Korruption bekannt. Zum Glück hatten wir endlich etwas, auf das wir sehr stolz sein konnten. Ein Ereignis, das nur ein paar Jahrzehnte vor undenkbar war und noch früher sogar unvorstellbar. Die Mondlandung war viel mehr als nur die Entwicklung der Wissenschaft und Technologie, es war eigentlich eine neue Etappe in der Evolution der Menschheit. Es stellte ein neuer Wendepunkt zwischen der Vergangenheit und der Zukunft dar.
Milliarden Augen folgten von der Erde Neil Armstrong und Buzz Aldrin, als sie zum ersten Mal die sandige Unendlichkeit auf dem Satellit unserer Erde traten, eine überraschend schöne blaue Kugel mitten in einer dunklen und fremden Leere. Auf dem Mond zu sein und unsere Welt anzublicken war sicherlich ein tiefsinniges Erlebnis, ein Moment, der unwiderruflich dem Leben von jedem Astronaut auf dem Mond naheging. Manche wandten sich zu Gott, manche zu Kunst. Andere vertrauten der Wissenschaft oder kämpften für den Schutz unseres schönen Planeten aber keiner fand Frieden nach den Apollo Missionen.
Leute haben manchmal versucht, dass diese Männer uns den Grund für ihre Reaktion erklären aber diese Gründe sind auch heute schwer zu verstehen. Ich hatte den Glück, Herrn Andrew Smith, der angloamerikanische Schriftsteller, der nach einiger Zeit mit fast allen überlebenden Astronauten reden konnte, zu interviewen. In seinem Buch ‚Moondust‘versucht er, uns den bedeutsamen Eindruck dieser Männer, als sie unseren zerbrechlichen und gleichzeitig isolierten Planeten sahen, ein bisschen verständlicher zu machen.
Vor kurzem besuchte Andrew das BBC Programm als Teil einer Staffel über Mondlandungen. Auf der anderen Seite sind die Konspirationstheorien, nach denen dieser Aufenthalt auf dem Mond einfach eine sorgfältig veranstaltete Marketingstrategie bei einem Aufnahmestudio genau wie ein normaler Science-Fiction-Film gefilmt wurde. Aber ich bin damit nicht einverstanden, ich denke wir alle haben diesen unvergesslichen Moment erlebt und haben etwas zum ersten Mal mit wahren Wollust gefeiert. Die, die noch Zweifel an der technologischen Wahrscheinlichkeit haben, akzeptieren trotzdem die Existenz von Satelliten oder hoch entwickelter heimlicher Bewaffnung aber am Ende des Tages sind solche Sachen nicht wichtig.
Auch nicht wichtig ist die Nebenbedeutung des kalten Krieges. Das Wichtigste ist es, dass wir uns zum Traumen der Mondlandung trauten, und dank dessen wir einen Moment unsere Stifte, Waffen und andere Geräte fallen ließen und unsere verwunderten Augen zum Himmel erhoben. Zum ersten Mal liegten die Grenzen des Weltraumes in unserer Reichweite und unsere alltäglichen Probleme waren ganz örtlich. Trotzdem tut meiner Meinung nach die Aussage ein Übriges. Was ich vom Andrew Smiths Buch schloß und die angebliche Nachricht von den Astronauten ist es, dass obwohl wir das entfernte Universus ausspähen, gibt es nur eine Erde, die uns ernähren kann und die uns unser Leben gegeben hat. Dieser ist der einzige Planet, den wir immer würdig sorgfältig pflegen müssen.
Lesen Sie hier ein Interview an Andrew Smith.








