Quico Torres - Bildhauer aus AlicanteDer Bildhauer Quico Torres (1963) aus der Stadt Benissa, Alicante, präsentiert derzeit im Rahmen der Ausstellung “Esculturas mirando al mar” (dt. “Auf das Meer blickende Skulpturen”) sein jüngstes Werk in der Casa del Cable in Jávea. Torres, der auf eine lange Karriere zurückblicken kann, arbeitete zunächt mit Holz und erhielt seine erste renommierte Auszeichnung im Jahr 1986. Dann zog er nach Valencia, um dort an der Kunstgewerbeschule zu studieren und nebenbei in seinem kleinen Atelier in Godella zu arbeiten. Während Torres in Valencia lebte, wurden seine Plastiken in einigen der berühmtesten Galerien wie der Val i 20, Punto oder Nave ausgestellt. Aufgrund verschiedener Veranstaltungen des Valencianischen Instituts für Moderne Kunst (Instituto Valenciano de Arte Moderno, IVAM), gewann Torres’ Werk auch international Anerkennung.

In den frühen 90er Jahren kehrte Torres in seinen Heimatort Benissa zurück, wo er gleichzeitig im Atelier und als Lehrer für bildende Kunst in der Stadt arbeitete. Seit 1992 wurde sein Werk in verschiedenen Städten wie Gandía, Jávea, Onteniente, Alicante und Valencia ausgestellt, sei es als komplette Sammlung oder in Einzelstücken.

Skulptur von Quico Torres1998 und 1999 ließ sich Torres von Reisen nach Paris und Italien inspirieren und kombinierte danach in seinen Werken Eisen mit Stein. 2001 wurde seine erste Retrospektive in der Casa Capellà Pallarés de Sagunto vorgestellt, die sowohl Stücke aus Stein und Eisen als auch aus Holz und experimentelles Design aus Zement umfasste. Diese Retrospektive wurde fünf Jahre später in Benidorm unter dem Titel “Escultures. Un Passat, un present” (“Skulpturen. Vergangenheit und Zukunft”) fortgesetzt und zwei Jahre später, im Jahr 2008, in einer neuen Retrospektive in Benissa unter dem Titel “25 anys d’art” (“25 Jahre Kunst”) ausgestellt.