Die Euroluce ist das auf Beleuchtung spezialisierte Pendant zum Salone del Mobile in Mailand, dessen letzte Edition vor wenigen Wochen in der italienischen Metropole stattgefunden hat. Die Messe bringt aufstrebende Design-Talente der ganzen Welt zusammen. Darunter befinden sich einige Unternehmen und Designer aus Valencia, wie der Italiener David Dolcini, der die Stadt vor ein paar Jahren zu seinem festen Wohnsitz machte. Dolcini ist sowohl im Bereich des Möbel- und Beleuchtungsdesigns als auch als Artdirector tätig. Als Projektmanager von Luceplan brachte er kürzlich sein jüngstes Projekt Garbí nach Mailand: eine Wandleuchteninstallation, in der Dolcini Design und Skulptur kombinierte. Dabei ließ er sich von den Spiegelungen des Sonnenlichtes auf den Bauwerken Valencias inspirieren.

Modell “The Chosen One" Ximo Roca für Plussmi

Die ebenfalls aus Valencia stammende Firma Massmi nutzte diese letzte Edition der Euroluce, um ihre neue Kollektion Plussmi vorzustellen. Diese wurde von dem Designer Ximo Roca koordiniert, der bereits bei der Etablierung der Marke an sich mitwirkte. Plussmi versammelt Lichtkreationen von Designern und Studios wie Enblanc, Jorge Pensi, Martín Azúa, Cerocuadrado, Nacho Timón, Silvia Ceñal oder Roca selbst. Ein Beispiel dieser neuen Kollektion ist The Chosen One, eine Lampe mit zwei Leuchtpunkten im Inneren, die auch als Behälter für kleine Gegenstände dient, die damit besser zur Geltung kommen.

Modell "Banga", Yonoh für LZF Lamps

Zwei weitere valencianische Unternehmen der Leuchten-Branche spielten eine zentrale Rolle auf der Euroluce 2017: Die erste der beiden – LZF Lamps – präsentierte unter anderem das Modell Banga, das in jüngster Zusammenarbeit mit dem Studio Yonoh entstand und eine originale und farbenfrohe Interpretation des klassischen Sonnenschirms darstellt. Die zweite Firma ist unter dem Namen Mantra bekannt und hat auf ihrem Stand neue Designs der Schöpfer Hugo Tejada (die Lampen Alborán, Take) und Santiago Sevillano (Modelle Jazz, Nido und Manta) vorgeführt.

Modell "Alborán", Hugo Tejada für Mantra

Modell "Jazz", Santiago Sevillano für Mantra

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