Das Institut für Moderne Kunst Valencia präsentierte kürzlich das Buches VIPS 70; es entstand aus einem Projekt der Forschungsgruppe Crearqció und des Architekten David Estal. Das Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung Valencias während der 70er Jahre in Bezug auf eine neue Typologie von Wohngebäuden, die auf die gesellschaftlichen Bedürfnisse ausgerichtet wurden, und auf die Architekten wie Emilio Giménez, Alberto Sanchis, Estudio GO-DB, Estudio Espaci und CSPT Architekten mit Hilfe architektonischer Projekte, die dem Lauf der Zeit standhielten, eine Antwort finden wollten. Noch vor dessen Publikation des Buches kam eine Phase des crowdfunding durch die Autoren selbst. Bei den zuvor durchgeführten Forschungsarbeiten wurde nach Plänen und Originalmaterial gesucht. Diese Phase ermöglichte eine Ausstellung in der Fachhochschule Valencias.

Die Entwicklungsprojekte auf den Seiten des VIPS 70 zeigen die Reaktion des architektonischen Umfeldes auf den Wunsch verschiedener Interessengruppen nach einem neuen anspruchsvollen Wohnmodel. Die Architekten deckten durch die Konzipierung von Gebäuden und Apartments nicht nur die Nachfrage nach solchen Wohnungen, sondern dank der Innenräume wurden auch neue Verwendungen und ein gesellschaftlicher Brauch miteinander verbunden.

Torres Turia

Die Gebäude im VIPS 70 sind lange und weitläufig in der Stadt Valencia verteilt, wie es auch im Bezirk Ruzafa der Fall ist, wo sich das Gebäude Luis Santángel befindet. Bei diesem Projekt war Emilio Giménez sowohl Architekt, als auch Bauträger. Vor allem die Qualität der beim Bau verwendeten Materialien sticht hier hervor. Im Buch wird ausserdem auf La Colla eingegangen – das Projekt des Architekten Alberto Sanchis, welches sich in Malvarrosa oder den beeindruckenden Torres Turia befindet und Mitte der 70er mit dem Ziel, eines der ikonischen Gebäude der Stadt zu werden, gebaut wurde. Es handelt sich hierbei um ein Projekt des Apartments GO-DB. Letztendlich wird in dem Buch ein Blick auf Espai Verd geworfen. Es handelt dabei um eine sinnbildliche Konstruktion im Bezirk Benimacle, unweit von der Fachhochschule Valencia entfernt, welche heute noch sehr umstritten ist, da zur Entwicklung dieses neuartigen Konzepts begrünter Terrassen als Basismaterial heller Beton verwendet wurde. Dieses Konzept setzte sich in den Innenräumen fort, was äußerst merkwürdig erscheint. Bei Espai Verd handelte es sich um ein architektonisches Projekt, das von den Architektenbüros in den Apartments Espaci und CSPT Architekten entwickelt wurde.

Es bestehen vier Gebäude, die dank des VIPS 70 den historischen Platz im valenzianischen Architektenumfeld einnehmen und auf die nicht verzichtet werden darf.

Gebäude Espai Verd