Neue Herausforderungen
“Am Anfang waren die meisten unserer Mietautos sogennante C- Fahrzeuge – alte Renaults,  Seat 5 oder Seat 900, heutzutage gibt es eine breite Palette von Modelle, darunter auch große Autos, Anhängern und Cabrios”, sagt der Inhaber des Unternehmens.
Er erzählt, dass beispielsweise “deutsche Kunden keine Koreanische Autos mögen, weil sie die Sicherheitsstandards nicht vertrauen und die Russen Sportwagen und Luxus-Cabrios lieben.”
Im Jahr 2008 verfügte das Unternehmen über 14.000 Fahrzeuge, ein umfangreiches Netzwerk und strategische Allianzen mit Flughäfen und Hotelketten.
“Früher fuhren wir das gleiche Auto 4 oder 5 Jahre lang. Heutzutage reduziert sich das Leben als Mietauto auf 6 bis 12 Monate. Sie können sich vorstellen, welcher Investitionen dafür notwendig sind, “fügt er hinzu. Aus diesem Grund die Autovermietungsfirmen sind sehr von der Zusammenarbeit mit Banken abhängig. Die gesamte Branche, einschließlich Solmar, wurde ende 2008 hart von der Bankenkrise getroffen.
“Wir hatten eines unserer besten Jahre und, wie viele andere Unternehmen, mussten wir einen guten Teil unserer Wagenflotte neu ersetzen. Aber dann fingen die Banken eins nach dem anderen plötzlich zu verschwinden. In all den Jahren meines Geschäfts hatte ich nichts Vergleichbares gesehen. “, fügt er hinzu.
Antonio Hernández, getreu seinem Charakter, überwand auch diese Herausforderung:  Er absicherte die Zukunft seines Unternehmens durch externe Finanzierungsquellen. Dafür musste er aber einen hohen Preis bezahlen: er verlor an Unabhängigkeit .
“Zumindest können wir wieder normal arbeiten. Auch die Banken werden sich bald wieder erholen. Wir haben ausserdem damit angefangen, direkt mit den Finanzabteilungen der grossen Kfz-Hersteller wie Peugot oder Fiat zu verhandeln. Vielleicht werden wir in Zukunft leasing und somit nicht so abhängig von den Banken sein”, sagt Antonio.
Momentan ist er glücklich, da er seine Firma aus der Krise gerettet hat und ausserdem geniesst er ein tolles Leben in einer wunderschönen Umgebung.
Das Paar nahm auch an die tausende Kilometer von der Jarama-Rennstrecke teil – sein Sohn Sergio – ein Rennfahrer, der in der GP2-Serie mit Hamilton und Alguarsuari teilnahm – und seine Tochter haben sie dazu ermutigt.
Diese Leidenschaft macht Sinn da diese Familie sein Leben die Autos gewidmet hat.








