Jordi TeixidorJordi Teixidor (Valencia, 1941) wurde kürzlich mit dem nationalen Preis für Bildende Kunst ausgezeichnet und tritt somit in die Fußstapfens von Carmon Calvo, eine weitere valencianische Künstlerin, welche er hin und wieder innerhalb der Grupo Crónica bei Künstlertreffen der 60er Jahre in Valencia traf.

Zwischen 1959 und 1964 studierte Teixidor mit der Fachrichtung der Schönen Künste an der Universität von Valencia und ist heute einer der bedeutendsten spanischen Künstler der abstrakten Malerei. Teixidor gelang es durch seine Arbeit als Museumsdirektor zu Beginn seiner Laufbahn (wo er auch den Künstler José María Yturrald kennenlernte) mit der sogenannten “Generación de Cuenca” in Kontakt zu treten und wurde auf Grund dessen Mitglied der “Nueva Generación”, welche als Vorreiter für die nachfolgenden Kunstströmungen in Spanien im Rahmen der Transición galten, in der Holz zum geläufigsten Arbeitsmaterial wurde.

Seit den frühen 70er Jahren reist Teixidor regelmäßig sowohl nach Frankreich als auch nach New York, wo er mit Kunstwerken von Künstlern wie Mark Rothko in Berührung kommt. Darüber hinaus nahm er in den 70ern auch bei der Biennale di Venezia teil und erhielt sogar ein Stipendium von Seiten der Fundación Juan March.

Zu Beginn der 80er Jahre ließ sich Teixidor dann endgültig in Madrid nieder, die Stadt wo der valencianische Maler seine meisten Kunstwerke vollbracht hat. Dank einer rückblickenden Ausstellung des IVAMs im Jahre 1997 hatte Kunstwerk des valencianischen Künstlers Jordi Teixidorer die Möglichkeit seine eigenen Werke eigenhändig in seiner Geburtsstadt zu bestaunen.

Seit 2000 ist Jordi Teixidor Akademiemitglied der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando. Heute lassen sich seine Kunstwerke in wichtigsten nationalen und internationalen Museen finden. Darunter fallen zum Beispiel: Solomon R. Guggenheim in New York, San Francisco Museum of Modern Art in , Museo de Vilafamés (Castellón), Museo Fundación Juan March, Museo de Arte Abstracto Español de Cuenca, IVAM oder dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía.