Chimo BayoVom 28. November bis zum 2. März 2014 präsentiert das Valencianische Museum für Aufklärung und Moderne (MUVIM) in der Ausstellung “Ídolos Pop” einen Großteil der Musikikonen der letzten 50 Jahre, dank des Beitrages von Lluis Fernández, dem Hauptverantwortlichen der Exposition, welcher mehr als 1.000 Schallplatten aus seiner eigenen Sammlung beisteuerte. Die Ausstellung gliedert sich in zwei sehr verschiedene Teile; der Alfons Roig Saal beherbergt die “De Bruno Lomas a Nino Bravo” Sammlung, einer großen Ausstellung über die großen Namen der nationalen und internationalen Szene, die den Pop und Rock der 50er und 60er dominierten: Elvis Presley, The Beatles, Johnny Hallyday, David Bowie, Miguel Ríos, das Dúo Dinámico, Juan Bau, Juan Camacho, Camilo Sesto, sowie die zwei berühmten valencianischen Sänger, dem dieser Teil der Exposition seinen Namen verdankt.

Die Ausstellung “Ídolos Pop” des MUVIMNamen, wie  Bryan Ferry, The Cure, Alaska oder Video machen den zweiten Teil der Ausstellung, die im Saal Parpalló unter dem Titel “La Ruta del Bakalao” zu besichtigen ist, aus. Diese elektrische Musikrichtung ist auch unter dem Namen Ruta Destroy bekannt und brachte Leute hervor, wie Chimo Bayo oder den “Sonido de Valencia” für zukünftige Generationen. Dark Wave, Synthpop, Electronic Body Music (kurz EBM) oder andere aus dem Techno hervorgegangenen Musikstile hatten alle ihre Zeit und ihren Platz in einer Vielzahl von valencianischen Nachtclubs, darunter das Barraca, welches DJs wie Juan Santamaría, der vorher in Oggi auftrat, willkommen hieß, oder das Spook Factory, welches Fran Lanaers präsentierte, sowie Clubs wie ACTV, Espiral, Chocolate, Villa Adelina, Torero und viele mehr. Im Laufe der Jahre rief diese beginnende, jedoch kurze lokale Industrie ein nostalgisches Gefühl hervor und war wahrhaft revolutionär, wie in der Ausstellung des Museums gezeigt wird. “La Ruta del Bakalao” versammelt außerdem bedeutende Beiträge von bekannten valencianischen Designern, wie Javier Mariscal, Sento, Micharmut, Paco Bascuñán, Mique Beltrán, El Hortelano, Daniel Torres oder Manel Gimeno.