“An apple a day keeps the doctor away”, aber wie ist das mit einem Glas Granatapfelsaft?


Granatapfel, eine kleine Frucht mit vielen gesundheitlichen Vorteilen.Der Granatapfel, abgeleitet vom Lateinischen pōmum ‘Apfel’ und grānātus ” gesät, kam um 800 n. Chr., zusammen mit anderem Obst, durch die Mauren nach Spanien. Die Mauren mochten dieses Obst so gerne, dass sie sogar eine Stadt nach ihr benannten, das weltbekannte Granada. Später führten die Spanier diese Frucht in ihre karibischen und lateinamerikanischen Kolonien ein.

Nach dem Aufschneiden des Granatapfels müssen die Samen vom ungenießbaren Fruchtfleisch getrennt werden – und dafür gibt es verschiedene Methoden, einige sind einfacher als andere. Es ist nicht die Frucht selbst, die bei den Spaniern so berühmt ist, sondern der Saft, der aus ihr gewonnen wird.

Der Granatapfelsaft wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, so verringert er das Risiko von Krebs und beugt Artereinverschlüssen vor – doch bis jetzt ist seine Wirkung noch nicht vollständig erforscht. Ein neuerer Blog-Artikel von The Guardian informiert darüber, dass er ebenso das Stresslevel am Arbeitsplatz verringern kann. Eine kurze Suche im Internet reicht aus, um auf die große Anzahl von Behauptungen um die gesundheitsfördernde Wirkung der Granatäpfel zu stoßen. Eine in Israel durchgeführte Forschung ergab, dass einige von ihnen stimmen, für andere sind jedoch noch weitere Untersuchungen erforderlich.

Trotz seines positiven Nutzens deckt ein Glas Granatapfelsaft die nach der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Menge an Zucker für einen Tag ab.

Granatapfelsaft ist in Supermärkten zu finden, kann jedoch auch selbst hergestellt werden. Dafür muss man die Frucht nur waschen, in eine Saftpresse geben und genießen! Doch sollten Sie nicht in Versuchung kommen, noch mehr Zucker hinzuzugeben, wenn sie von seinem  gesundheitsfördernden und entgiftenden Nutzen profitieren wollen.

Weiterer kulinarischer Gebrauch von Granatäpfeln:

  • Grenadinensirup ist ein gesüßter und verdickter Granatapfelsaft, der für Cocktails verwendet wird.
  • Er ist Bestandteil des Gewürzes Anardana und wird oft in der indischen und pakistanischen Küche verwendet.
  • Topping für Salat, Jogurt oder Eiscreme.
  • Bestandteil im Studentenfutter und Müsliriegel.
  • Türkisches Salatdressing und Marinade für Fleisch.
  • Viele griechische Rezepte, z.B. eine cremige Brühe namens Kollivozoumi.

Foto von: Joe Marinaro

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