“Dos pavos”, Projekt von Domanises (Juan Carlos Iñesta) und Mr. SimonUnter den Experten, die gegenwärtig im Keramiksektor (einem hochmodernen Produkt) innerhalb der valencianischen Gemeinschaft arbeiten, ist ein Name besonders zu betonen: Juan Carlos Iñesta, Verantwortlicher der Firma Domanises. Iñesta entwickelte während der letzten zwei Jahrzehnte einige der innovativsten Keramikdesigns, während er gleichzeitig aktiv an Projekten bildenden Charakters mitarbeitete. So organisiert er in seinem Atelier in Manises verschiedene Kurse und arbeitet außerdem mit Studenten mit einem Abschluss in Design und Produktentwicklung der Polytechnischen Universität Valencia zusammen, koordiniert von dem Professor Manuel Martínez Torán. Das Ergebnis einer seiner letzten Zusammenarbeiten war die Ausstellung „Retorno del sentimiento“, Rückkehr der Gefühle, die in dem Centro de Artesanía der valencianischen Gemeinde zu sehen war. Eines seiner letzten Projekte, das gemeinsam mit dem valencianischen Designerstudio Mr. Simon verwirklicht wurde, ist „Dos pavos“, eine Reinterpretation des klassischen Sparschweins.

Xavier Monsalvatje wurde 1965 in Godella, einer kleinen Stadt in der Nähe von Valencia, geboren und ist eine der Schlüsselfiguren der Erneuerung der valencianischen Keramiktradition. Monsalvatje bedient sich der Comicsprache als Orientierungspunkt und macht von der Pinseltechnik Gebrauch, gewöhnlich mit Blau auf weißem Ton, welche in der praktizierten Keramiktradition in Manises, eine der Geburtsstätten dieser Handwerkskunst Anfang des 20. Jahrhunderts, angewandt wird. Unter den Anspielungen, die Monsalvatge in seine Werke einbringt, sind auch solche, die an Kinoklassiker oder verschiedene Graffitielemente erinnern.

Objekt von Xavier MonsalvatjeIn der Gegend von Castellón zog die Arbeit des Unternehmens Art Antic L’Alcora viel Aufmerksamkeit auf sich, da sie dieses Jahr mit dem Premio Nacional de Artesanía, dem nationalen Preis für Handwerkskunst, ausgezeichnet wurde. Das Unternehmen vereinigt die traditionelle Handwerkskunst mit Forschung, Entwicklung und Innovation und wurde besonders für seine neuen Technologien im Handfertigungsprozess, sowie für seine soziale Verantwortung hervorgehoben. Gegenwärtig kann seine Arbeit bis zum 31. Januar in der Galería Pictograma de Castellón bewundert werden.

Zurück in der Hauptstadt Valencia handelt es sich bei Limoceramics um ein kürzlich von den zwei Industriedesignern Kumi Furió und Rosa Bou gegründetes Unternehmen, das sich auf das Design von Keramikprodukten für zu Hause spezialisiert hat, welches gelegentlich mit anderen Materialien wie Leder kombiniert wird. Ihre Designs können an verschiedenen Orten Valencias, wie der Bücherei Dadá, in dem Valencianischen Museum für Aufklärung und Moderne (MUVIM), gefunden werden. Limoceramics hat in begrenzter Auflage mit Grafikkünstlern und Illustratoren, wie Milimbo, Laura Castelló oder Marcos Caparrós, zusammen gearbeitet.

Als letztes ist der Name Vicent Roda hervorzuheben, der in dem valencianischen Ort Benaguassil geboren wurde und einen Abschluss in Kunstgeschichte hat. Roda wurde bei zahlreichen Anlässen für Wettbewerbe und prestigeträchtige Preise, wie den Premio Internacional de Cerámica Contemporánea (CERCO) oder den Concurso Nacional de Cerámica de Valladolid anerkannt.

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